Seit mittlerweile Jahren verfasse ich so gut wie alles in Markdown. Wer es nicht kennt: Markdown erlaubt es auf sehr einfache Art und Weise Dokumente zu verfassen, und das ohne Officesuiten verwenden zu müssen. Sämtliche Artikel hier auf dem Blog sind in Markdown verfasst, und auch all meine Notizen sowie die meisten meiner Unterlagen. Nextcloud unterstützt seit Version 17 Markdown nativ, und davor konnte man den Markdown Editor verwenden (der auch eine geteilte Ansicht unterstützt, was sehr praktisch ist. Leider funktioniert die App unter Nextcloud 17 im Moment nicht).

Nur eines hat mir bisher immer gefehlt: Ein guter Markdowneditor für den Desktop. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert, und bin letztlich dann bei Remarkable gelandet. An sich kein schlechter Editor, könnte aber besser sein.

Gestern bin ich dann (zufällig) auf Mark Text gestoßen, und habe damit endlich das gefunden, was ich schon lange suche: Einen absolut minimialistisch gehaltenen Editor, welcher sich rein auf das Schreiben konzentriert. Das wird auch direkt beim Start klar, denn das Fenster sieht fast schon erschreckend leer aus:

2019-11-02_Markdowneditor-empty

Außerdem können auch ganze Ordner geöffnet werden, dann sieht es schon etwas anders aus:

2019-11-02_Markdowneditor-editing

Zudem ist das der bisher einzige von mir getestete Editor (!), bei dem sowohl der Export als HTML wie auch PDF ohne Probleme funktioniert. Jeder andere Editor, den ich bisher getestet habe, hatte damit Probleme. Entweder fehlten irgendwelche Pakete/Abhängigkeiten/Konfigurationen, oder das Ergebnis war alles andere als ansehnlich (dabei ist Markdown gerade deswegen so beliebt, weil man damit auf einfache Weise gut aussehende Dokumente erstellen kann).

Und damit viel Spaß beim Schreiben :)